Online-OFB „Edingen“ am 12.06.2020 aktualisiert

Edingen, Fleisbacher Straße 6 (Solmser Hof)
Edingen, Fleisbacher Straße 6 (Solmser Hof), von Otto Domes; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Edin­gen“ wur­de am 12. Juni 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 4.672 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.598 Fami­li­en geglie­dert sind. 528 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 23.08.2018 bear­bei­tet.

Edin­gen (PLZ: 35764) ist ein Orts­teil der Gemein­de Sinn im mit­tel­hes­si­schen Lahn-Dill-Kreis. Das Dorf liegt auf der west­li­chen Sei­te des Dill­tals, im Wes­ter­wald und unter­halb der Burg­rui­ne Grei­fen­stein sowie des Ortes Grei­fen­stein.

Lage von Edingen
Lage von Edin­gen

Die Bear­bei­ter des Online-OFB sind Ire­ne und Ulrich Krie­ger. Sie haben u. a. auch das Online-OFB „Grei­fen­stein“ bear­bei­tet. Die Haupt­quel­len sind die Kir­chen­bü­cher der Kir­chen­ge­mein­de Grei­fen­stein-Edin­gen, die mit 1625 begin­nen. Wei­ter­hin wer­den Quel­len aus den OFBs der Orte Aßlar, Kölsch­hau­sen, Nie­der­gir­mes und Wer­dorf ver­wen­det; sowie aus dem Nen­de­ro­ther Kir­chen­buch und der Chro­nik „750 Jah­re Edin­gen“.

Bei der Aus­wer­tung der Kir­chen­bü­cher der Kir­chen­ge­mein­de Grei­fen­stein-Edin­gen gab es aber eini­ge Pro­ble­me. So sind im ers­ten Kir­chen­buch, das den Zeit­raum 1625 – 1688 abdeckt, die Ein­tra­gun­gen durch undeut­li­che Schreib­wei­se und ver­blass­te Tin­te zum Teil unle­ser­lich gewor­den. Wei­ter­hin sind Ein­tra­gun­gen vor­zu­fin­den, die durch glei­che Namen oder gewis­se Anony­mi­sie­run­gen eine ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­zie­rung von Per­so­nen erschwe­ren. Im zwei­ten Kir­chen­buch wur­den offen­sicht­lich in den Jah­ren von 1723 bis 1735 etli­che Ein­trä­ge aus­ge­las­sen. Das ergibt sich aus den Daten von spä­te­ren Ein­tra­gun­gen und Ergän­zun­gen.

Das Online-OFB wird mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Per­so­nal Ances­tral File bear­bei­tet.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Ver­mut­lich bestand am Ort bereits in früh­ger­ma­ni­scher Zeit eine Sied­lung, da sowohl Fun­de aus dem 4. Jahr­hun­dert v. Chr. wie auch der Orts­na­me Hin­wei­se dar­auf geben.

Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung im Jah­re 1341 bezieht sich auf den als Sied­lungs­kris­tal­li­sa­ti­ons­punkt gel­ten­den „Edin­ger Hof“. Die Sied­lung wird in der Über­ga­be­ur­kun­de an die Gra­fen von Nas­sau-Dil­len­burg als Ödin­gen bezeich­net. Im Jahr 1629 kam der Edin­ger Hof durch Erb­tei­lung an das Haus Solms-Grei­fen­stein und 1851 an die Gemein­de Edin­gen, wel­che den Edin­ger Hof 1921 an drei Pri­vat­leu­te ver­kauf­te.

Im Rah­men der hes­si­schen Gebiets­re­form wur­de die bis dahin selbst­stän­di­ge Gemein­de Edin­gen am 1. Janu­ar 1977 durch das Gesetz zur Neu­glie­de­rung des Dill­krei­ses, der Land­krei­se Gie­ßen und Wetz­lar und der Stadt Gie­ßen als Orts­teil nach Sinn ein­ge­mein­det. Bei Edin­gen ver­lief vor der Gebiets­re­form die Gren­ze zwi­schen dem Dill­kreis und dem Kreis Wetz­lar, die heu­te als nörd­li­cher und süd­li­cher Teil gemein­sam den Lahn-Dill-Kreis bil­den. Daher wird heu­te noch bei Dif­fe­ren­zen oder Ver­stän­di­gungs­schwie­rig­kei­ten zwi­schen die­sen Tei­len des Land­krei­ses von der so genann­ten „Edin­ger Mau­er“ gespro­chen.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Edin­gen, Fleis­ba­cher Stra­ße 6 (Solm­ser Hof), von Otto DomesCC BY-SA 4.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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