Online-OFB „Burweg“ am 03.06.2020 aktualisiert

Ehmalig Buurnhuus in Burweg
Ehmalig Buurnhuus in Burweg; von Tadü; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Bur­weg“ wur­de am 3. Juni 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 16.612 Per­so­nen vor­han­den, die in 5.453 Fami­li­en geglie­dert sind. 97 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 30.01.2020 bearbeitet.

Bur­weg (PLZ: 21709) ist eine nie­der­säch­si­sche Gemein­de in der Samt­ge­mein­de Olden­dorf-Him­mel­pfor­ten im Land­kreis Stade.Die Gemein­de liegt in der Marsch der Oste am Ran­de zur Geest. Außer­dem gehört die Orts­la­ge Horst dazu, die auf einem San­drü­cken zwi­schen dem Kern­ort und der Oste liegt.

Die Gemein­de besteht aus den Orts­tei­len Bur­weg, Blu­men­thal und Bossel.

Lage von Burweg
Lage von Burweg

Die Bar­bei­te­rin des Online-OFB ist Rena­te Fick; auch bes­ser bekannt als „Rena­te aus Sta­de“. Sie ist Mit­glied der pri­va­ten Ahnen­for­scher­grup­pe Bux­te­hu­de.

Das Online-OFB umfasst das Kirch­spiel Burg­weg. Zum Kirch­spiel gehö­ren die Ort­schaf­ten und Orts­la­gen Bur­weg, Brei­ten­wisch, Burg, Engel­sch­off, Blu­men­thal, See­moor und Was­ser­krug. Das Zen­trum des Kirch­spiels ist die Die Kir­che „St. Petri“.

Quel­len­grund­la­ge für das Online-OFB sind die Kir­chen­bü­cher des Kirch­spiels, die seit 1700 ver­füg­bar sind. Die Daten der Tau­fen stan­den für die Bear­bei­te­rin bis zum Jahr 1907 zur Ver­fü­gung, für Trau­un­gen bis zum Jahr 1927 und für Beer­di­gun­gen bis zum Jahr 1927. Wei­ter­hin schlie­ßen sich dann die Per­so­nen­stands­re­gis­ter der Stan­des­äm­ter von Brei­ten­wisch und Bur­weg an, auf die sie zurück­grei­fen konnte.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Bur­weg gehör­te seit 1180 zur Fürst-Erz­bis­tum Bre­men. Das Dorf war Gegen­stand der zusam­men­fas­sen­den Zustän­dig­keit durch das Frau­en­klos­ter „Por­ta Coeli“ in Him­mel­pfor­ten im Osteland.

Der Patri­mo­ni­al­ge­richts­be­zirk des Klos­ters umfass­te die Kirch­spie­le Gro­ßenwör­den, Him­mel­pfor­ten und Horst an der Oste. Die­ser Bezirk blieb unter der Bezeich­nung „Amt Him­mel­pfor­ten“ im Wesent­li­chen bestehen. Der letz­te Klos­ter­schrei­ber amtier­te 1658 bis 1663 als ers­ter Ver­wal­ter des Amts. Sei­ne Nach­fol­ger bis 1867 tru­gen die Amts­be­zeich­nung Amt­mann, dann bis 1885 Amtshauptmann.

Am 1. Sep­tem­ber 1810 glie­der­te das kurz­le­bi­ge König­reich West­pha­len das Amt in den Kan­ton Sta­de und Him­mel­pfor­ten um, doch schon am 1. Janu­ar 1811, wäh­rend der Anne­xi­on an Frank­reich, wur­de der Kan­ton Him­mel­pfor­ten errich­tet. 1813 wur­de der Zustand von 1809 wie­der­her­ge­stellt. Bei Umwand­lung der han­no­ver­schen Pro­vinz Bre­men-Ver­den 1823 in die Landd­ros­tei Sta­de blieb das Amt bestehen. 1850 kam das Gebiet des Gerichts Hecht­hau­sen ans Amt Himmelpforten.

Im Zuge der han­no­ver­schen Gro­ßen Jus­tiz­re­form wur­den zum 1. Okto­ber 1852 die Ämter­gren­zen revi­diert und Gro­ßenwör­den, Neu­land an der Oste und Neu­land­er­moor wech­sel­ten ins Amt Osten. Die gericht­li­chen Kom­pe­ten­zen des Amtes Him­mel­pfor­ten gin­gen dabei im Zuge der Tren­nung von Ver­wal­tung und Jus­tiz ans neue Amts­ge­richt Him­mel­pfor­ten über. Zum 22. Juni 1859 gab das Amt Him­mel­pfor­ten alle Gebie­te west­lich der Oste (v. a. das ehem. Gericht Hecht­hau­sen) ans Amt Osten ab und bekam das Amt Sta­de hin­zu. 1885 ver­schmolz das Amt Him­mel­pfor­ten, mit Aus­nah­me von Elm an der Oste (das an den Kreis Bre­mer­vör­de kam), dann mit der Stadt Sta­de und dem Amt Har­s­e­feld zum neu­en Kreis Stade.

Im Zuge der Gebiets­re­form wur­den die vor­mals selbst­stän­di­gen Gemein­den Blu­men­thal, Bos­sel und Bur­weg zum 1. Juli 1972 zur neu­en Gemein­de Bur­weg zusammengelegt.

Bur­weg war bis zum 1. Janu­ar 2014 Mit­glieds­ge­mein­de der Samt­ge­mein­de Olden­dorf, die mit der Samt­ge­mein­de Him­mel­pfor­ten zur neu­en Samt­ge­mein­de Olden­dorf Him­mel­pfor­ten fusio­nier­te. Die heu­ti­ge Samt­ge­mein­de Olden­dorf-Him­mel­pfor­ten umfasst wei­te Tei­le des eins­ti­gen Amtes Him­mel­pfor­ten mit dem Gebiets­stand zwi­schen 1712 und 1859.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Ehma­lig Buurn­huus in Bur­weg; von TadüCC BY-SA 4.0

Fol­low me

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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