Ortsfamilienbuch Langenfeld (Eifel) in Vorbereitung

Haus Graven, Langenfeld-Wiescheid

Vor kur­zem habe ein Buch im GEN­DI-Shop bestellt. In dem Paket, das mir zuge­sandt wur­de, lag auch der Fly­er „Neu­erschei­nun­gen 2019/​2020“ mit bei. In die­sem Fly­er wur­den u. a. drei neue Orts­fa­mi­li­en­buch vor­ge­stellt, die zum jet­zi­gen Zeit­punkt, noch nicht erschie­nen sind. Eines die­ser Orts­fa­mi­li­en­bü­cher möch­te ich kurz genau­er vor­stel­len: das Orts­fa­mi­li­en­buch Lan­gen­feld (Eifel).

Lan­gen­feld (PLZ: 56729) ist eine Orts­ge­mein­de im Land­kreis May­en-Koblenz in Rhein­land-Pfalz. Sie gehört der Ver­bands­ge­mein­de Vor­de­rei­fel an, die ihren Ver­wal­tungs­sitz in May­en hat.

Der Bear­bei­ter der Orts­fa­mi­li­en­buchs ist Theo­dor Stol­zen­berg aus Weck­bach. Theo­dor Stol­zen­berg hat bereits schon eini­ge Orts­fa­mi­li­en­bü­cher ver­fasst. Dar­un­ter zäh­len die Orts­fa­mi­li­en­bü­cher der Ort­schaf­ten Ett­rin­gen, St. Johann, Wan­de­rath, Mon­re­al, Wei­ler, Dün­gen­heim in der Eif­fel und Schnee­berg in Unter­fran­ken.

Für das geplan­te Orts­fa­mi­li­en­buch wur­den die Kir­chen­bü­cher von Lan­gen­feld (Eifel) mit den Filial­or­ten Acht, Arft, Lang­scheid, Net­ter­hö­fe und Wel­schen­bach, sowie dar­über hin­aus ent­spre­chen­de Zivil­stands­ak­ten aus­ge­wer­tet, die den Zeit­raum 1681 – 1980 umfas­sen; also fast 300 Jah­re. Die latei­ni­schen und fran­zö­si­schen Tex­te, die in den Quel­len sich befan­den, wur­den zudem voll­stän­dig ins Deut­sche über­setzt. Das Orts­fa­mi­li­en­buch beinhal­tet auch meist die Erfas­sun­gen der Daten von ein­ge­hei­ra­te­ten Per­so­nen. Außer­dem sind bei den ein­zel­nen Ein­trä­gen die jewei­li­gen Quel­len mit ange­ge­ben.

Das Orts­fa­mi­li­en­buch Lan­gen­feld (Eifel) wird vor­aus­sicht­lich im Som­mer oder Herbst 2020 durch den GEN­DI-Ver­lag ver­öf­fent­licht wer­den. Das Werk wird 2 Bän­de mit ca. 1700 Sei­ten umfas­sen und als Hard­co­ver erschei­nen. Ein genau­er Preis steht aktu­ell noch nicht fest. Schät­zungs­wei­se dürf­te er jedoch bei ca. 80 EUR lie­gen. Die ISBN lau­tet 978 – 3‑946295 – 55‑6.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Der Ort wur­de als Lan­gen­velt erst­mals 1052 urkund­lich erwähnt, als der Trie­rer Erz­bi­schof Eber­hard mit Wal­ram I. von Arlon einen Pre­ka­rie­ver­trag über Besitz in der Eifel und an der unte­ren Mosel abschloss. 1465 belehn­te Erz­bi­schof Johann II. den Gra­fen Phil­ipp von Vir­ne­burg mit dem Dorf Lan­gen­feld. 1554 über­trug der Trie­rer Erz­bi­schof und Kur­fürst Johann V. das­sel­be Lehen dem Gra­fen Died­rich V. von Schlei­den als Besit­zer der Graf­schaft Vir­ne­burg. Died­rich V. ver­such­te 1559 die Refor­ma­ti­on ein­zu­füh­ren, was ihm in Lan­gen­feld jedoch nicht gelang.

Zum Kirch­spiel Lan­gen­feld gehör­ten die Orte Acht, Arft, Lang­scheid, Nie­der- und Ober­wel­schen­bach. Das Kirch­spiel gehör­te ursprüng­lich als Lehen des Kur­fürs­ten­tums Trier zur Graf­schaft Vir­ne­burg. Im Jahr 1575 zog der Trie­rer Kur­fürst das Kirch­spiel ein und unter­stell­te es der Gerichts­bar­keit des kur­trie­ri­schen Ober­am­tes May­en.

Nach 1792 hat­ten fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­ons­trup­pen das soge­nann­te Lin­ke Rhein­ufer ein­ge­nom­men. Nach der Ein­füh­rung der fran­zö­si­schen Ver­wal­tungs­struk­tu­ren gehör­te Lan­gen­feld von 1798 bis 1814 zum Kan­ton Vir­ne­burg im Rhein-Mosel-Depar­te­ment. Auf­grund der auf dem Wie­ner Kon­gress (1815) getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen kam die Regi­on zum König­reich Preu­ßen. Lan­gen­feld gehör­te zur Bür­ger­meis­te­rei Vir­ne­burg im 1816 errich­te­ten Kreis Ade­nau des Regie­rungs­be­zirks Koblenz und von 1822 an zur Rhein­pro­vinz.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Haus Gra­ven, Lan­gen­feld-Wie­scheid von Leder­strumpfCC BY-SA 4.0

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