Online-OFB „Wabern“ am 23.05.2020 aktualisiert

Jagdschloss Wabern (Hessen), Ansicht vom Park
Jagdschloss Wabern (Hessen), Ansicht vom Park; von Meikel1965; gemeinfrei

Das Online-OFB „Wabern“ wur­de am 23. Mai. 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 10.833 Per­so­nen vor­han­den, die in 2.802 Fami­li­en geglie­dert sind. 440 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 28.02.2020 aktua­li­siert.

Wabern (PLZ: 34590, 34576) ist eine Gemein­de im nord­hes­si­schen Schwalm-Eder-Kreis. Die Gemein­de Wabern besteht aus zehn Orts­tei­len, der Kern­ge­mein­de Wabern sowie den umlie­gen­den Dör­fern Hebel, Rocks­hau­sen, Fal­ken­berg mit der Burg­rui­ne Fal­ken­berg, Uden­born, Uns­hau­sen, Utters­hau­sen, Zen­nern, Nie­dermöll­rich und Har­le.

Wabern liegt in der so genann­ten Waber­ner Ebe­ne, der Fluss­ebe­ne der Eder und der Schwalm, weni­ge Kilo­me­ter süd­lich der Mün­dung der Schwalm in die Eder. In Wabern gren­zen im Nord­os­ten an die Stadt Fels­berg, im Süd­os­ten an die Stadt Hom­berg (Efze), im Süd­wes­ten an die Stadt Bor­ken, sowie im Nord­wes­ten an die Stadt Fritz­lar an.

Der ursprüng­li­che Bear­bei­ter des Online-OFB war Karl-Heinz Wit­zel aus Kas­sel gewe­sen, der es im Jahr 2008 erstell­te. (Mit Karl-Heinz Wit­zel bin ich übri­gens ver­wandt, da wir die glei­chen Vor­fah­ren haben.) Seit 2017 wird das Online-OFB von Hel­mut Hen­nig­hau­sen aus Wabern fort­ge­führt. Bearbeitet/​exportiert wird das Online-OFB mit dem Pro­gramm GES-2000.

Quel­len für das Online-OFB „Wabern“ sich die Kir­chen­bü­cher von Wabern, die ab 1644 mit den ers­ten Ein­tra­gun­gen des Pfar­rer Johan­nes Kuhn/​Kühn begin­nen. Die Ein­tra­gun­gen in den Kir­chen­bü­chern wer­den auch heu­te noch fort­ge­führt. Aktu­ell sind im Online-OFB alle Ein­tra­gun­gen bis zum Jahr 1915 aus dem Tauf­bü­chern, aus dem Trau­bü­chern und aus den Toden­bü­chern ent­hal­ten. Die Kon­ti­nui­tät der Kir­chen­bü­cher weist nur gerin­ge Lücken auf, die z. B. durch Pfar­r­erwech­sel ent­stan­den sind.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Um 803 wird Wabern als Wabe­re im Codex Eber­har­di des Reichs­klos­ters Ful­da erst­mals urkund­lich erwähnt. 1209 hat­te das Peters­stift zu Fritz­lar Ein­künf­te aus Wabern (bis 1450), und ab 1335 betrieb es einen Mei­er­hof in Wabern. 1244 hat­te der Domi­ni­ka­ner Diet­rich von Apol­da Besitz in Wabern. Um 1250 hat­te auch das Stift St. Ste­phan zu Mainz Ein­künf­te im Ort. Etwa um 1267 wird erst­mals ein Geschlecht von Wabern erwähnt, das jedoch 1397 bereits aus­ge­stor­ben zu sein scheint. 1298 ver­kauf­te ein Erning aus Wabern ein Grund­stück an das Klos­ter Hai­na. Von 1350 bis 1383 war der Ort ein land­gräf­li­ches Dorf im Amt Wabern, an Johann von Fal­ken­berg ver­pfän­det. Ein Jen­ne von Hebel ver­kauf­te 1407 dem Land­gra­fen Her­mann II. sein Vor­werk in Wabern. Ab 1421 war Wabern Vog­tei­ge­richt auch für den benach­bar­ten Ort Zen­nern. Die Her­ren von Löwen­stein-Schweins­berg und von Löwen­stein-Wes­ter­burg hat­ten ab 1450 gemein­sa­men Besitz in Wabern. 1494 gin­gen Tei­le des Wes­ter­burg­schen Erbes an Mar­ga­re­te von Wes­ter­burg und ihren Ver­lob­ten Hein­rich von Löwen­stein. 1502 erhiel­ten Eitel von Löwen­stein (der spä­te­re Land­mar­schall) und sein Bru­der Johann vom Main­zer Erz­bi­schof Bert­hold von Hen­ne­berg die Vog­tei­rech­te. Ab 1587 übte das land­gräf­li­che Amt Hom­berg das Gericht auf der Schwalm aus. 1742 erhielt Wabern den Gre­ben­stuhl für Wabern, Utters­hau­sen und Zen­nern. Um 1756 wur­de in Wabern eine Post­hal­te­rei ein­ge­rich­tet.

Von 1807 bis 1813, wäh­rend der Zeit des napo­leo­ni­schen König­reichs West­pha­len, war Wabern Sitz eines Kan­tons und Frie­dens­ge­richts, zustän­dig für die Orte Wabern, Utters­hau­sen, Zen­nern, Unge­dan­ken mit Rothelms­hau­sen, Kers­ten­hau­sen, Klein­eng­lis, Gro­ße­neng­lis, Gom­beth, Uden­born mit Kalbs­burg, Bet­zi­ge­ro­de mit Wen­zi­ge­ro­de. Ab 1818 gehör­te Wabern zum Amt Fritz­lar (vor­her zum Amt Hom­berg). 1831 wur­de Wabern für ein Jahr Gar­ni­son der 4. Esk­adron des 1. Husa­ren­re­gi­men­tes.

Am 31. Dezem­ber 1971 wur­den im Rah­men der Gebiets­re­form in Hes­sen die bis dahin selb­stän­di­gen Gemein­den Fal­ken­berg, Hebel, Rocks­hau­sen, Uden­born, Uns­hau­sen, Utters­hau­sen und Zen­nern ein­ge­glie­dert. Am 1. April 1972 kam Nie­dermöll­rich (bis­her im Land­kreis Mels­un­gen) hin­zu. Har­le (eben­falls aus dem Land­kreis Mels­un­gen) folg­te kraft Lan­des­ge­setz am 1. Janu­ar 1974. Zum glei­chen Zeit­punkt wech­sel­te Wabern in den neu errich­te­ten Schwalm-Eder-Kreis.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Jagd­schloss Wabern (Hes­sen), Ansicht vom Park; von Meikel1965; gemein­frei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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