Online-OFB Malspitz am 11.05.2020 aktualisiert

Malešovice - ulice ke kostelu
Malešovice - ulice ke kostelu; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB “Mal­spitz” wur­de am 11. Mai. 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 8.252 Per­so­nen vor­han­den, die in 2.949 Fami­li­en geglie­dert sind.

Mal­spitz (tsche­chisch: Malešo­vice) ist eine Gemein­de im Süd­mäh­ren (Jiho­mo­ravs­ký kraj) in Tsche­chi­en. Sie liegt 20 Kilo­me­ter süd­lich von Brünn (Brno). Der Ort ist als ein Platz­dorf ange­legt. Nach­bar­or­te sind im Süden Odro­witz (Odro­vice), im Wes­ten Lode­nitz (Lodě­ni­ce), im Osten Möd­lau (Medlov) und im Nor­den Kupro­witz (Kupařo­vice).

Der Bear­bei­ter der Online-OFB ist Tho­mas Man­gos aus New York. Das Online-OFB umfasst die Orte Mal­spitz und Odro­witz und wur­de auf Basis der katho­li­schen Kir­chen­bü­cher von 1723 – 1890 geschaf­fen. Die öffent­lich zugäng­li­chen Tauf­bü­cher der bei­den Orte exis­tie­ren bis 1890, Ehe­bü­cher bis 1884 und Ster­be­bü­cher bis 1883. Die ein­ge­scann­ten Kir­chen­bü­cher von Mal­spitz und Odro­witz wur­den vom Mäh­ri­schen Lan­des­ar­chiv Brünn (MZA Brno) unter dem Namen ACTAPUBLICA im Inter­net bereit­ge­stellt.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung von Mal­spitz stammt aus dem Jah­re 1276. Eine vor­her datier­te Urkun­de konn­te als Fäl­schung iden­ti­fi­ziert wer­den. Auch in den Jah­ren 1348, 1498, 1593 und 1674 erscheint der Ort in ver­schie­de­nen Urkun­den. Im Jah­re 1580 kam Mal­spitz unter die Ver­wal­tung des Klos­ters Rosa Coeli. In der Zeit der Refor­ma­ti­on, der reli­giö­sen Erneue­rungs­be­we­gung der Kir­che, kam es zur Grün­dung der evan­ge­li­schen Kir­che und der Ort wur­de 1556 lutherisch.

Nach dem Böh­mi­schen Stän­de­auf­stand 1618, der den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg aus­lös­te, sowie dem Sieg der Kai­ser­li­chen in der Schlacht am Wei­ßen Berg, wur­de der Ort kon­fis­ziert und im Jah­re 1622 an Kar­di­nal Franz von Diet­rich­stein ver­kauft. Er führ­te die Gegen­re­for­ma­ti­on im Mal­spitz ein, wodurch die Ein­woh­ner zum katho­li­schen Glau­ben zurück­ge­führt wur­den. 1645 wur­de Mal­spitz von schwe­di­schen Trup­pen unter Lenn­art Tors­tens­son besetzt.

Der Zwei­te Welt­krieg for­der­te 52 Opfer von der Gemein­de und ende­te am 8. Mai 1945. Die im Mün­che­ner Abkom­men (1939) an Deutsch­land über­tra­ge­nen Ter­ri­to­ri­en wur­den im Rück­griff auf den Ver­trag von Saint-Ger­main (1919) wie­der der Tsche­cho­slo­wa­kei zurück­ge­ge­ben. 1976 wur­de Mal­spitz ver­wal­tungs­mä­ßig der Gemein­de Odro­vice zugewiesen.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Male%C5%A1ovice?uselang=de#/media/File:Male%C5%A1ovice_-_ulice_ke_kostelu.jpg; Malešo­vice – uli­ce ke koste­lu; CC BY-SA 4.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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