Online-OFB „Frankenberg“ am 22.05.2020 aktualisiert

Kościół św. Anny w Przyłęku
Kościół św. Anny w Przyłęku; von Jacek Halicki; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Fran­ken­berg“ wur­de am 22. Mai. 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 33.955 Per­so­nen vor­han­den, die in 13.425 Fami­li­en geglie­dert sind. 321 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 27.09.2019 aktualisiert.

Fran­ken­berg (pol­nisch: Przyłęk) ist ein Dorf im Powi­at Ząb­ko­wi­cki in der Woi­wod­schaft Nie­der­schle­si­en in Polen. Es liegt neun Kilo­me­ter süd­west­lich der Kreis­stadt Fran­ken­stein (Ząb­ko­wice Śląs­kie) und gehört zur Stadt-und-Land-Gemein­de War­tha (Bar­do).

Fran­ken­berg (PLZ: 57 – 256) liegt in den öst­li­chen Aus­läu­fern des Wartha­er Gebir­ges (Góry Bard­zie) an der Glat­zer Nei­ße. Nach­bar­or­te sind Baum­gar­ten (Bras­zowice) und Paul­witz (Pawło­wice) im Nord­os­ten, Kamenz (Kamie­niec Ząb­ko­wi­cki) im Osten, Banau (Dzbanów) und Hem­mers­dorf (Oża­ry) im Süd­os­ten, Sand (Pia­sek) und Gie­richs­wal­de (Las­ków­ka) im Süden, Johns­bach (JoJa­no­wiech­ns­bach), War­tha (Bar­do) und Giers­dorf (Opol­ni­ca) im Süd­wes­ten sowie Rie­gers­dorf (Pot­worów) und Bries­nitz (Brzeź­ni­ca) im Nord­wes­ten. Nörd­lich erhebt sich der 382 m hohe Buch­berg (Bukow­c­zyk).

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Ralf Walen­dy. Grund­la­ge waren die Kir­chen­bü­cher von Fran­ken­berg, die als Mikro­fil­me bei den Mor­mo­nen ein­seh­bar sind. Das Online-OFB deckt einen Zeit­raum von 1640 bis 1766 ab.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Fran­ken­berg wur­de ver­mut­lich im Rah­men der Besied­lung des Vor­ge­birgs­lan­des um 1241 als Stadt gegrün­det und erst­mals 1250 als Vran­ken­berch erwähnt. 1253 wur­de es als her­zog­li­che Stadt bestä­tigt und ein Vogt erwähnt. Für das Jahr 1284 ist ein Domi­ni­ka­ner­klos­ter nachgewiesen.

Nach der her­zog­li­chen Grün­dung der Stadt Fran­ken­stein 1286, die u. a. durch Auf­lö­sung der bei­den klei­ne­ren Städ­te Fran­ken­berg und Löwen­stein ent­stand, ging Fran­ken­berg mit sei­nen Prile­gi­en, dem Klos­ter, der Hälf­te des Orts­na­mens und den meis­ten Bür­gern auf das grö­ße­re Fran­ken­stein über. 1294 benann­te der Fran­ken­stei­ner Vogt eine Schen­ke „ad anti­quum Fran­ken­berc“ (Zum alten Fran­ken­berg), was dar­auf hin­deu­tet, das Fran­ken­berg sei­nen Stadt­cha­rak­ter ver­lo­ren hat­te und zu einem Dorf herabsank.

Seit 1331 gehör­te das Dorf Fran­ken­berg zum neu gegrün­de­ten Her­zog­tum Müns­ter­berg und gelang­te mit die­sem 1336 unter böh­mi­sche Lehens­ho­heit, die Bol­ko II. von Müns­ter­berg im sel­ben Jahr im Ver­trag von Strau­bing anerkannte.

Nach dem Ers­ten Schle­si­schen Krieg fiel Fran­ken­berg wie fast ganz Schle­si­en 1742 an Preu­ßen. Nach der Neu­glie­de­rung Preu­ßens gehör­te es seit 1815 zur Pro­vinz Schle­si­en und war ab 1818 dem Land­kreis Fran­ken­stein ein­ge­glie­dert, mit dem es bis 1945 ver­bun­den blieb. Seit 1874 bil­de­ten die Land­ge­mein­den Fran­ken­berg, Har­tha und Sand den Amts­be­zirk Fran­ken­berg. 1939 bestand es aus 1.166 Einwohnern.

Als Fol­ge des Zwei­ten Welt­kriegs fiel Fran­ken­berg 1945 wie fast ganz Schle­si­en an Polen und wur­de in Przyłęk umbe­nannt. Die deut­sche Bevöl­ke­rung wur­de, soweit sie nicht schon vor­her geflo­hen war, 1946 ver­trie­ben. Die neu­en Bewoh­ner waren zum Teil Hei­mat­ver­trie­be­ne aus Ost­po­len. Von 1975 bis 1998 gehör­te Przyłęk zur Woi­wod­schaft Wal­den­burg (Wał­brzych).

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Kościół św. Anny w Przyłę­ku; von Jacek Hali­ckiCC BY-SA 4.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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